Berlin: Giffey – Berlins „Drehscheibe“ für pflegebedürftige Ukrainer

Limousine
Giffey: Berliner Drehscheibe für pflegebedürftige Ukrainer

Giffey besucht ein Zentrum für pflegebedürftige Flüchtlinge

Franziska Giffey (SPD) spricht mit pflegebedürftigen Kriegsflüchtlingen und Haushaltsvertretern. Foto: Paul Zinken/dpa

© dpa-infocom GmbH

Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) will längere Perspektiven für die Unterbringung kranker und hilfsbedürftiger Menschen aus der Ukraine schaffen. „Es ist ganz klar: Menschen, die so viel Pflege brauchen, können so nicht zurück, abgesehen davon, dass dort, wo sie hergekommen sind, alles zerstört ist“, sagte Giffey am Mittwoch beim Besuch eines Pflegeheims in Berlin-Lichtenberg. . Seit Anfang April sind dort sechs Ukrainer untergebracht.

Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) will längere Perspektiven für die Unterbringung kranker und hilfsbedürftiger Menschen aus der Ukraine schaffen. „Es ist ganz klar: Menschen, die so viel Pflege brauchen, können so nicht zurück, abgesehen davon, dass dort, wo sie hergekommen sind, alles zerstört ist“, sagte Giffey am Mittwoch beim Besuch eines Pflegeheims in Berlin-Lichtenberg. . Seit Anfang April sind dort sechs Ukrainer untergebracht.

Mittlerweile ist Berlin nicht nur Drehscheibe für alle Flüchtlinge aus der Ukraine, sondern insbesondere auch für diejenigen, die mit schweren Verletzungen oder Erkrankungen in Deutschland ankommen. „Das heißt aber auch: Wir müssen sehen, wer hier bleibt und wer in andere Bundesländer geht“, betonte der SPD-Politiker. Diejenigen dieser Gruppe, die nicht mehr transportfähig seien, könnten in Berlin bleiben und würden zunächst auf bestehende Pflegeeinrichtungen verteilt, sagte Giffey. Wohltätigkeitsorganisationen waren sehr hilfreich.

Um sie mittel- und langfristig in Deutschland angemessen zu versorgen, sind auch andere Bundesländer gefragt. Giffey wies darauf hin, dass Berlin mehr Neuankömmlinge aufnehme als die unter den Bundesländern etablierte Quote von gut fünf Prozent nach Königssteins Grundsatzaufruf.

Bisher haben sich mehr als 60.000 Menschen aus der Ukraine in Berlin registriert. Nach Angaben der Senatskanzlei sind etwa zehn Prozent der Ankommenden pflegebedürftig, etwa sieben Prozent haben eine Behinderung.

dop

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