“Die Familie im Visier” – Wie die Ampel das Familienrecht aushebeln will

Der Angriff auf die Familie erreichte mit dem Einzug der Ampelregierung eine neue Stufe. Bundesjustizminister Marco Buschmann hat „die größte Familienrechtsreform der letzten Jahrzehnte“ angekündigt. „Die Vielfalt des Familienlebens“ habe zugenommen, erklärte der FDP-Politiker dem dop und fordern “Zeitenwechsel auch im Familienrecht”. Konkrete Entwürfe werden noch vor der Sommerpause vorliegen. Das Recht hinkt der „neuen Realität“ hinterher. „Getrennte Familien, Regenbögen, Mosaike, aber auch andere Formen des Zusammenlebens“, formulierte er als „große Schlaglöcher“.

Familientag

Familientag: Gender im Retreat?

Mit der „Verantwortungsgemeinschaft“ will die Ampelkoalition auch „ein neues Rechtsinstitut“ als Alternative zur Ehe einführen. Das neue Partnerschaftsmodell soll auch Freunden oder Mitbewohnern offen stehen. Der FDP-Politiker glaubt, dass es jedem möglich sein sollte, “seine Vision von einem guten Zusammenleben zielstrebig zu verwirklichen”. Und das, obwohl für die große Mehrheit der Deutschen die Familie nach wie vor das am meisten gelebte und bevorzugte Lebensmodell ist.

Die Familienrechtsorganisation „Demo für alle“ warnt daher vor den Plänen der Ampelregierung. Diese wolle “rechtliche Abstammung und Vaterschaft von biologischen Tatsachen entkoppeln”. Kinder müssten demnach „eine geschlechtsneutrale Erziehung tolerieren und bis zu vier Müttern oder Vätern zugeordnet werden können“. Es droht die Einführung von Rechtsinstituten wie „Mitmutter“, „Mehrelternschaft“ und in Konkurrenz zur Ehe „Verantwortungsgemeinschaft“. Die Richtung ist klar: “Mutterschaft, Kindheit, Vaterschaft müssen rechtlich von ihrer körperlichen, biologischen Grundlage getrennt werden.”

Eine solche Änderung ist nicht erforderlich, da alle Sorgerechts-, Betreuungs- und Kontaktfragen bereits geklärt sind; vor allem aber missachtet er das Wohl des Kindes. Das natürliche Recht der Kinder auf Mutter und Vater würde verweigert. Hedwig von Beverförde, die Sprecherin der „Demonstration für alle“, sagte:

„Diese ‚Reform’ trägt deutliche Züge des alten Kampfes der Linken gegen die wahre Familienform von Vater, Mutter und Kind(ern), die Grundlage unseres Zusammenlebens und ein Bollwerk gegen totalitäre Strukturen. Ist das Abstammungsrecht einmal von biologischen Tatsachen getrennt, können auch normale Familien der Zukunft nicht mehr sicher sein, dass der Staat ihre naturrechtliche Eltern-Kind-Beziehung weiterhin respektiert. Es ist nicht auszuschließen, dass sie eines Tages die Vaterschaft beantragen müssen und der Staat ihr zustimmt.“

Aus diesem Grund hat das Aktionsbündnis eine Interviewreihe gestartet: „Mit Müttern und mehr Vätern: Die Familie im Fokus“. Darin nehmen renommierte Experten verschiedener Disziplinen zu den Angriffen auf bewährtes Familienrecht Stellung. Unter ihnen ist diese TEE-Publikum bekannter Namen wie Ulrich Vosgerau, Raphael M. Bonelli und Gerhard Ludwig Kardinal Müller. Den Anfang machte die Sozialwissenschaftlerin Susanne Hartfield.

Die Serie beginnt heute, 25. Mai, um 18 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Aktionsallianz. Die nächste Veröffentlichung ist für den 29. Mai geplant.

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