Jugendverbände neuen Vorstand gewählt – Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Main-Tauber-Kreisjugendrings haben die Main-Tauber-Kreisjugendverbände einen neuen Vorstand gewählt. Als Dachverband der Jugendorganisationen im Kreis vertritt der Kreisjugendring (KJR) die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit und den Behörden und erkennt die Selbstständigkeit seiner Mitglieder an. Mit seinen Bildungs- und Austauschangeboten schafft er eine Plattform zur Vernetzung der Jugendverbände und ist „Dienstleister“ für die Jugendarbeit.

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Gute Zusammenarbeit gelobt

Präsident Simon Kurfeß zeigte sich erfreut, dass diese Veranstaltung nach den langen Einschränkungen durch die Pandemie im Sporthaus des TSV Tauberbischofsheim möglich war. Er lobte insbesondere die gute Zusammenarbeit und die Energie des Führungsteams.

Seit der letzten Mitgliederversammlung im November 2019 habe sich das Vorstandsteam zwölf Mal zu Gesprächen und Arbeitstreffen getroffen, berichtete Lena Leber und vertiefte sich in die beiden Ausgaben von „Lichtblick“, der Informationsbroschüre des Kreisjugendrates für Jugendverbände.

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Außerdem wurden zwei Online-Workshops zu digitalen Tools und Methoden angeboten. Erfolgreiche Veranstaltungen waren auch zwei digitale „Wahlkarussells“ zur Landtags- und Bundestagswahl. Auch die „Erste-Hilfe-Erneuerung“ kam gut an.

Michael Geidl ging im Jugendhilfeausschuss auf die Aktivitäten der KJR ein, insbesondere auf das schwieriger und komplexer gewordene Anliegen, die Jugendarbeit in Zeiten der Pandemie zu fördern. Hier wird die Unterstützung von Kreisverwaltung und Jugendhilfeausschuss zur gezielten Förderung geschätzt. Es gab unter anderem Erläuterungen zur Zusammenarbeit in regionalen Jugendprojekten. Besonders geschätzt wurden die Sommercamps und internationalen Jugendcamps von Nicolaj Imhof.

Als Vertreter des Kreisjugendamtes und Beiratsmitglied der KJR gibt der Kreisjugendbeauftragte Dr. Michael Lippert wichtige Informationen vom Kreisjugendamt. Er berichtete über den aktuellen Stand der Umsetzung des § 72a SGB VIII in Bezug auf den Tätigkeitsausschuss für vorbestrafte Personen.

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Nach zehnjähriger Geltungsdauer der gesetzlichen Vorschrift ist eine Erinnerung an die Auflagen und die Erneuerung des Führungszeugnisses angezeigt. Auch das seit Mitte 2021 geltende Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) enthält wichtige Neuerungen für die Jugendarbeit.

Inklusion ist ein Problem

Er forderte Jugendverbände auf, darüber nachzudenken, Inklusion als Leitbild in der Kinder- und Jugendarbeit zu verankern. Auch an den Jugendschutz erinnerte er mit dem Thema „Festspielkultur“: Gerade nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sei es wichtig, an die gesellschaftliche Verantwortung zu appellieren und die Festspielveranstalter an die getroffenen Vereinbarungen zu erinnern.

Zahlen, die Schatzmeister Kurt Baumann vorlegte, zeigten, dass der Kreisjugendring finanziell weiterhin gut aufgestellt ist. Nachdem die Kassenprüfer Martin Bickel und Nicole Löffler die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt hatten, entlastete die MGV den Vorstand der KJR auf Wunsch von Martin Frankenstein einstimmig.

Im Rahmen der Neuwahlen wurden Simon Kurfeß (Sportjugend) einstimmig zum Präsidenten, Lena Leber (Rotkreuzjugend) zur 1. Vizepräsidentin und Jochen Herrschlein (Kreisjugendfeuerwehr) zum 2. Vizepräsidenten gewählt. Auch Schatzmeister Kurt Baumann (Stadtjugendring) wurde gewählt. Vanessa Gärtner (Katholische Jugend) wurde neue Schriftführerin. Erfreulicherweise waren erstmals wieder Michael Geidl (Jugendsport), Stefan Völkert (THW-Jugend), Anna Schlör (Jugendrotkreuz) und Anja Wagner (Katholische Jugend) im Vorstand. DR Michael Lippert wurde als beratendes Mitglied bestätigt. Als Kassenprüfer wurden Martin Bickel und Nicole Löffler (beide DLRG-Jugend) einstimmig gewählt. Ein besonderer Dank galt Melanie Pfohl, die seit 2004 im Kreisjugendvorstand ist und den KJR vor allem als Vizepräsidentin durch schwierige Zeiten geführt hat. Mit Ideen und viel Energie setzte er auch schwierige Themen optimal um.

Im Panorama kündigte Michael Geidl das nächste internationale Jugendcamp im August in Bautzen an. Ziel der Maßnahme ist es, internationale Kontakte weiter auszubauen, neue Freundschaften zu schließen und andere Kulturen kennenzulernen. Nicht zuletzt stehen weitere Kurse an und die KJR möchte den Austausch und die Vernetzung der Jugendverbände untereinander aktivieren. schwarz

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