Kinderfragen an die Bundeskanzlerin | NOZ

Aaron (11): Hast du ein Haustier und wenn ja, welches?

Ich selbst habe schon lange kein Haustier mehr. Aber ich hatte mal einen. Als Kind hatte ich einen Kater. Sein Name war Mohrle und er war schwarz. Ich mochte ihn sehr.

Rosa (7): Was tun Sie für den Umweltschutz?

Machen wir jetzt etwas Politisches. Persönlich mache ich aber nicht viel, um ehrlich zu sein. Denn als Bundeskanzler muss man oft um die Welt reisen, oft zum Beispiel mit dem Flugzeug. In Deutschland fahre ich ein sondergeschütztes Auto, das dadurch sehr schwer ist und viel Sprit verbraucht. Aus diesem Grund verwende ich viele Ressourcen in allem, was ich in meinem täglichen Leben tue. Ich finde, man sollte nicht prahlen und sagen, dass man viel für den Umweltschutz tut. Aber: Wann immer ich die Möglichkeit habe, versuche ich die Umwelt zu schonen. Zum Beispiel beim Abschluss von Stromverträgen. Das ist natürlich nicht viel, wenn man bedenkt, dass ich oft in einer Woche an vielen Orten der Welt bin. Ich war gerade in Afrika und war dort in mehreren Hauptstädten. Dort wurde viel Kerosin verbraucht, nur um mich mit dem Flugzeug zu transportieren.

Elinor: Was halten Sie persönlich von der 9-Euro-Note?

Ich stimme zu!

Als Bundeskanzlerin habe ich das gemeinsam mit dem gesamten Kabinett und den Regierungsparteien initiiert. Auch die 16 Bundesländer haben wir überzeugt. Wenn ich das richtig sehe, kaufen jetzt viele Leute ein 9-Euro-Ticket und probieren aus, wie der ÖPNV funktioniert.

Das ist das Ziel: zu zeigen, dass Bus und Bahn meist eine gute Alternative zum Auto sind. Ich denke, das wird ein echter Erfolg.

Finn (9): Was willst du gegen den Krieg in der Ukraine unternehmen?

Dies ist ein schrecklicher Angriffskrieg, den Russland gegen seinen Nachbarn Ukraine geführt hat, mit wirklich schlimmer Zerstörung und vielen Toten und Verwundeten. Wir alle sehen die Bilder jeden Tag im Fernsehen, in den sozialen Medien und in Zeitungen.

Es ist sehr bedrückend zu sehen, wie viele Opfer dieser Krieg bereits gekostet hat und wie viele kleine und große Städte, Industrieanlagen, Arbeitsstätten und Wohngebäude zerstört wurden. Daher ist es sehr wichtig, dass wir alles tun, damit dieser Krieg schnell endet und Russland seine Truppen wieder abzieht. Das ist auch mein Anspruch. Was kannst du tun? Sie können einem Land, das so stark angegriffen wird, helfen, eine so schwierige Zeit besser zu überstehen. Zum Beispiel Geld und Hilfe geben, damit sie ihre Rechnungen bezahlen können, damit die Schulen weitergehen können. Wir leisten humanitäre Hilfe, damit es genügend Medikamente, frisches Wasser und Lebensmittel gibt. Viele Menschen sind verletzt und müssen behandelt werden. All das gehört dazu.

Y: Wir helfen der Ukraine auch, sich zu verteidigen. Wir liefern Waffen. Außerdem haben wir Entscheidungen getroffen, die dazu führen, dass es Russland wirtschaftlich nicht mehr so ​​gut geht. Dass Russland nicht einfach die neuesten Technologien und Produkte aus der ganzen Welt kaufen kann. Wir tun dies, damit Russland den Krieg beendet. Russland sollte die Folgen seines Krieges spüren. Und dann versuchen wir immer wieder zu sagen „dieser Krieg muss aufhören“ in Gesprächen, zum Beispiel mit dem russischen Präsidenten Putin. Mit unserer Hilfe, mit unserem Druck und mit unseren Argumenten versuchen wir, den Krieg schnell zu beenden.

Carlos (5): Bist du auch Fußballfan und wenn ja, welcher Mannschaft?

Ich bin wahrscheinlich nicht so ein großer Fan wie Carlos, aber ich schaue gerne Fußball. Ich war lange Zeit Hamburger Bürgermeister und ihr ahnt schon, was mein Lieblingsverein ist.

Lian (9): Was war dein Lieblingsfach in der Schule?

Mein Lieblingsfach war Geschichte. Ich habe mich schon als Kind dafür interessiert. Vor allem die Verbindungen, das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

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